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sala architettura berlin no.3

Transformation eines Raums: Workshop 2/ interactive surfaces
Februar 2016

Im Rahmen des ersten Workshops ging es zunächst lange um die Frage, was ein solcher Raum leisten muss. Ausgehend von den Inputs des Szenografen Detlef Weitz, der den Teilnehmenden in seinem Input zeigte, wie Menschen in Ausstellungsräumen agieren und von Sally Below, die das Thema Film einbrachte, gingen die Überlegungen in Richtung Film und Architektur. Der Raum liegt im Hinterhof, wie viele Berliner Kinos, er ist kein klassischer Galerieraum, und er wird auch nur zeitweilig bespielt werden. Insofern bietet sich ein konzentriertes Medium für das kommende Programm an, das darüber hinaus auch nicht mit den schon vorhandenen Architekturgalerien in Konkurrenz tritt. Das Motiv eines Teppichs wurde zur Entwurfsidee. Dieser „Teppich“ legt sich in den vorhandenen Raum hinein und produziert durch verschiedene Faltungen bestimmte Möglichkeiten: Am Eingang eine erste großmaßstäbliche Projektionsfläche, gegenüber eine lange Bank, mittig im Raum ein langer Tisch und am Ende des Raums eine zweite konzentriertere Projektionsfläche. Der „Teppich“ besteht aus sehr dünnem, weißen Feinsteinzeug von Fiandre. Auch der Boden wird mit Feinsteinzeug neu ausgelegt, siehe Präsentation des ersten Teams im Anhang.

 

 

Der zweite Workshop ergänzte mit dem Thema „interactive surfaces“ den ersten Entwurf. So wurde der Boden unterhalb des Teppichs mit Tartanmatten ausgestattet, um den Übergang zum harten Fliesenboden zu verdeutlichen. Darüber hinaus wird die gesamte Konstruktion etwas angehoben, um eine Leichtigkeit zu formulieren.

Im Team no.2 waren dabei: Jan Theissen, AMUNT, Aachen/ Stuttgart; Petra Vondenhof-Anderhalten, Anderhalten Architekten, Berlin; Ritz Ritzer, bogevischs buero, München; Chris Middleton, Kinzo, Berlin

Input: Prof. Christiane Sauer, Formade / Lüling Sauer Architekten, Berlin
Lecture: Lilli Hollein, Vienna Design Week, Wien

Fotos: Milena Schlösser